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Wien lädt zur Vienna Beer Week

Craftbier ist derzeit in aller Munde. Und im November steht in Wien sogar eine ganze Woche im Zeichen der Gerstensaft-Spezialitäten. Von 16. bis 22. November 2015 präsentiert die Vienna Beer Week an mehreren Locations eine Vielzahl exklusiver Events zum Thema Bier. Das reicht vom Pilsner Urquell Benefiz Schweinsbraten Dinner im Hawidere Beisl über das Craft Bier Fest Wien in der ehemaligen Anker Expedit-Halle bis zum Brewers Brunch im Pub „The Brickmakers“.

Die Vienna Beer Week versteht sich als Plattform, die den diversen Brauern und Gastronomen die Möglichkeit gibt, ihre Bierkompetenz in einem hochwertigen Umfeld abseits gängiger Klischees zu präsentieren. „Mittelfristig soll sich die Vienna Beer Week auch als wichtigste touristische Destination in CEE für bierinteressierte Gäste etablieren“, so Micky Klemsch, Organisator der Vienna Beer Week.

Infos: www.viennabeerweek.at

Verpflichtende Nährwertkennzeichnung kommt nicht

Die Allergenkennzeichnungsverordnung ist noch jung, da hängt das nächste Damoklesschwert schon über den Gastronomen: die verpflichtende Nährwertkennzeichnung. Doch die Wirtschaftskammer gibt jetzt Entwarnung. Denn tatsächlich liegt bereits seit März dieses Jahres ein Schreiben des Bundesministeriums für Gesundheit vor, aus dem eindeutig hervorgeht, dass für unverpackte Lebensmittel eine solche verpflichtende Nährwertinformation nicht vorgesehen ist. „Wir haben diesbezüglich bereits vor längerer Zeit mit dem zuständigen Gesundheitsministerium Kontakt aufgenommen und eine Klarstellung erreicht. Mit Schreiben vom 9. März 2015 hat das BMG ausdrücklich betont, dass es in Österreich derzeit nicht geplant sei, nationale Vorschriften betreffend eine verpflichtende Nährwertinformation für unverpackte Lebensmittel zu erlassen. Das diesbezügliche Schreiben des Ministeriums befindet sich seit März 2015 auch auf unserer Infoseite www.allergeninfo.at sowie auf der Homepage des Fachverbandes www.gastronomieverband.at„, erklärt der Obmann des Fachverbandes Gastronomie, Mario Pulker, anlässlich widersprüchlicher Meldungen einer großen Tageszeitung. Und Berndt Querfeld, Obmann der Fachgruppe Kaffeehäuser Wien, ergänzt: „Weitere Belastungen für die Branche zusätzlich zu Allergenkennzeichnung, Rauchverbot ab Mai 2018 sowie der bevorstehenden Registrierkassenpflicht wären absolut untragbar und nicht akzeptabel.“

Craft-Biere weiter stark im Kommen

Das Oktoberfest in München ist vor kurzem zu Ende gegangen und das Bier ist wieder in vollen Strömen geflossen. Aber standardmäßiges Lagerbier könnte bald von einem gehobeneren Gebräu ersetzt werden – nämlich von Craft-Bier. Eine neue Untersuchung des Meinungsforschungsinstitutes Mintel zeigt, dass bereits eines von acht (12 %) Bieren, die im Jahr 2014 in Deutschland auf den Markt gebracht wurden, als Craft-Bier bezeichnet werden konnte; im Jahr 2012 waren es lediglich 1 % der Biere. Und dieser Trend zum Craft-Bier wird sich fortsetzen – eines von fünf Bieren (18 %), die zwischen Januar und September 2015 auf den Markt kamen, fallen ebenfalls unter die Kategorie Craft. Für Österreich darf man in diesem Fall durchaus mit ähnlichen zahlen rechnen, liegen doch Deutschland und Österreich beim Bierkonsum knapp beieinander.

Katya Witham, Senior Food and Drink Analyst bei Mintel, sagt: „Deutschland ist für seine enorme Vielfalt an Bieren und seine lange Brautradition bekannt. Doch in Sachen Craft-Bier hinkte die ‚Biernation‘ den USA und auch einigen anderen Märkten jahrelang deutlich hinterher. Da viele traditionelle deutsche Biere geschmacklich kaum voneinander zu unterscheiden sind, zeigen Mikrobrauereien und einige größere Bierhersteller jedoch seit Kurzem ein zunehmendes Interesse an neuartigen Brautechniken und Zutaten. Und da der Bierkonsum abnimmt, könnte der deutsche Biermarkt erheblich von innovativen Biersorten profitieren. Deutsche Bierkenner, deren Interesse an herkömmlichem Bier schwindet, werden Bierspezialitäten mit eigenem Charakter sicherlich herzlich begrüßen.“

Außerdem denken beinahe drei Viertel (73 %) der deutschen Biertrinker, dass die Qualität des Hopfens einen entscheidenden Einfluss auf den Geschmack des Bieres hat. „Hopfen, der für den Reiz von Craft-Bieren sehr wichtig ist, fügt dem Getränk eine zusätzliche Geschmacksdimension hinzu. Aromahopfen lassen einen großen Freiraum für Experimente mit Bieren. Es ist wahrscheinlich, dass Hopfen und intensiv hopfige Geschmacksrichtungen in den nächsten Jahren den Massenmarkt erobern werden“, fügt Witham hinzu.

Wenn der Gast zum Koch wird

Ein kulinarischer Trend aus den USA kommt langsam auch nach Mitteleuropa:.So eröffnete vor zwei Jahren in München das erste „Grill & Grace“-Restaurant. Das Besondere: Das Gastronomie-Konzept setzt auf Steakhäuser, in denen die Gäste selbst grillen. Und nun will man expandieren und ist auf der Suche nach Franchisepartnern.

Im Zentrum eines Grill & Grace-Restaurants befindet sich ein großer Lavasteingrill. Die Küche kümmert sich um Beilagen, Soßen, Vor- und Nachspeisen. Für den Grill-Erfolg der Gäste werden Tipps am Platz sowie am Grill bereit gestellt. Auch das Personal auf Wunsch hilft mit.

Das Angebot im Grill & Grace reicht von diversen Fleischsorten wie Sirloin-Hüftsteak, Dry Aged Rib-Eye oder Flank Steak über hausgemachtem Soßen bis zu ausgewählten Weinen. Das Ambiente soll nach eigenen Angaben den kulinarischen Anspruch der Haute Cuisine und zugleich eine zwanglose Atmosphäre mit US-Flair widerspiegeln. Hohe Decken, Glasfronten und eine teilweise einsehbare Küche sind wesentlich Bestandteile des Raumkonzepts.

www.grillandgrace.com